Das Linux Terminal Server Project

09. 12. 2008 um 22:16 Uhr

Der heise Verlag hat meinen Artikel aus der iX nochmals aufgegriffen und auf heise Netze vollständig veröffentlicht.
Wer damals die Ausgabe der iX versäumt hat, hat also jetzt nochmals die Gelegenheit den ganzen Artikel zu studieren.
Viel Spaß!

Linux Terminal Server Project

Das Linux Terminal Server Project
Das LTSP startet Thin-Clients von einem Linux-Server

Ursprünglich als Untersuchung zur potenziell längeren Nutzung von IT-Altlasten gestartet, bietet das Linux Terminal Server Project heute eine umfangreiche Werkzeugsammlung zum Betrieb von laufwerkslosen Thin Clients an einem Linux-Server. Spätestens mit der aktuellen Version 5 hat es sich zu einer günstigen und freien Terminalserver-Lösung gemausert.

Eigentlich entstand das Linux Terminal Server Project (LTSP) aus dem Versuch herauszufinden, ob der alltägliche Einsatz in Büros immer einen Hochleistungs-PC mit üppiger Ausstattung und Festplatten in hohen Gigabyte-Regionen erfordert oder ob sich hier mit geringem Einsatz ordentlich sparen lässt. Die Macher hinter dem Projekt verstehen LTSP nicht als eine Distribution, sondern als eine Spezifikation und Ansammlung von Tools und Skripten, die laufwerkslosen Thin Clients eine vollständige Desktop-Funktion ermöglichen sollen. Dass sie damit Erfolg haben, zeigt die große Beliebtheit des Projekts. Mittlerweile existieren Installationspakete für die gängigsten Linux-Derivate. Darüber hinaus ist es auch als Bestandteil kompletter Distributionen erhältlich, beispielsweise für das auf Fedora basierende K12Ltsp oder die Debian-Abkömmlinge SkoleLinux, EduLinux und Edubuntu, um nur einige zu nennen.

Dabei laufen alle Applikationen standardmäßig auf dem Server, der wiederum die Ein- und Ausgabe über das Terminal erhält. Für den Einsatz von LTSP genügt schon ein Rechner der untersten Preiskategorie oder ein ausgedienter Desktop-PC mit bootfähiger Netzwerkkarte - Laufwerke kann man getrost entfernen. Alles Weitere erhält der Client direkt über den LTSP-Server. Es gibt aber auch Anbieter, die LTSP-zertifizierte Thin Clients im Portfolio haben.

LTSP 5 stellt den aktuellen Entwicklungsstand dar und ist gleichzeitig die Zukunft von LTSP. Das LTSP-Team arbeitet seit 2005 eng mit der Ubuntu-Community zusammen und verwendet für künftige Versionen Ubuntu als Basis. Hierzu schrieben die Entwickler den kompletten Code neu, um LTSP auf einfache Weise in jede Distribution integrieren zu können. Bisher existieren Implementierungen für Debian, Ubuntu, Fedora, OpenSuse und Gentoo. Die Motivation hinter dem Redesign ist die Schaffung eines Framework, mit dem sich einfach und kostengünstig Thin-Client-Funktionen in jede vorhandene Distribution einbauen lassen, ohne die Strukturen der jeweiligen Distribution anzutasten. Vor allem Schulen und Internetcafés setzen die kostengünstige Terminalserver-Lösung häufig ein.
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— UPDATE —
nun auch auf englisch verfügbar unter
heise opensource UK

Google Talk und ICQ - Deutsche Anleitung

06. 01. 2008 um 21:56 Uhr

Google Talk spricht ICQ

Google Talk spricht ICQ und Co.
Eine ausführliche Anleitung hierzu findet Ihr auf http://www.zabulus.de

Google Talk und ICQ - Deutsche Anleitung auf zabulus.de

iX 11/2007 Linux Terminal Server Project 5

16. 11. 2007 um 13:19 Uhr

Artikel von mir in der aktuellen Ausgabe der iX 11/2007.

iX 11/2007 Gert Rompel LTSP5

Linux Terminal Server Project 5

Die unter dem Namen „Linux Terminal Server Project“ zusammengefasste Skript- und Tool-Sammlung macht diskless Linux-Clients auf Minimalhardware zentral wartbar und konfigurierbar. Version 5 dieser Open-Source-Lösung verringert noch einmal den Abstand zu kommerziellen Terminalservern.

Inhalt

- Update 16.11.2007 -
Nun auch online kostenpflichtig abrufbar.
Artikel - Generation 5 Linux Terminal Server Project iX 11/2007

Firefox Adblock Plus

21. 11. 2006 um 09:26 Uhr

Einer der besten Werbeblocker den es für den Firefox gibt ist ohne weiteres das Plugin Adblock Plus.

Bei mir leistet es hervorragende Dienste. Ich ärgere mich, dass ich es nicht schon viel früher eingestezt habe. Prädikat “sehr zu empfehlen!”.

Firefox Adblock Plus

Microsoft Windows PowerShell 1.0

15. 11. 2006 um 13:51 Uhr

Microsoft hat heute auf dem derzeit in Barcelona stattfindenden IT-Forum die Gelegenheit genutzt, um die Fertigstellung seiner Windows-PowerShell bekannt zu geben.

Die Windows PowerShell, auch bekannt unter den Codenamen Monad und Microsoft Command Shell (MSH), ist der von Microsoft entwickelte Nachfolger des Windows-Kommandozeilenprogramms cmd.exe.

Über die neue Shell sind über sogenannte CmdLets weitreichende Eingriffe in das System möglich.
Download: Microsoft TechNet PowerShell

Umfassende Linksammlung zur PowerShell 

Microsoft Windows PowerShell 1.0